Öffnungszeiten
der Liebfrauenkirche: Montag - Sonntag: 10-12 Uhr und 14-17 Uhr,
ab 26. Oktober 09 täglich von 14-16 Uhr.
Rückblick
Festjahr von Ostern 2008 bis Ostern 2009:
Besonderes Jubiläum mit hohem Besuch
Apostolischer Nuntius feierte Gottesdienst in Oberweseler Liebfrauenkirche
Oberwesel
Zu einem besonderen Jubiläum und einem Fest für
die Pfarrei begrüßte der Trierer Weihbischof Dr.
Stephan Ackermann die Gläubigen in der voll besetzen Liebfrauenkirche
in Oberwesel. Anlass für den Festtag und das Pontifikalamt
am 15. August waren die 700-Jahr-Feier der Grundsteinlegung der
Liebfrauenkirche sowie die 750-Jahr-Feier des Liebfrauenstifts Oberwesel.
Ackermann hieß im Namen des Bistums den apostolischen Nuntius
in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, willkommen,
der den feierlichen Gottesdienst zusammen mit dem Weihbischof und
Priestern aus dem Dekanat St. Goar feierte. Als Apostolischer Nuntius
ist Erzbischof Périsset seit Oktober 2007 der ständige
Vertreter des Papstes in Deutschland.
Erzbischof
Dr. Périsset dankte für den herzlichen Empfang und die
Einladung, für ihn ist es der erste Besuch in Oberwesel und
im Bistum Trier. Dieses Jubiläum lässt uns bewusst
werden, wieviele Menschen hier schon vor uns gebetet haben,
bezog sich der Nuntius auf das Alter der Kirche. In seiner Predigt
ging er auf das Hochfest Maria Himmelfahrt ein, das die Kirche am
15. August feiert. Maria wurde ganz und ungeteilt, mit Leib
und Seele in den Himmel aufgenommen, erläuterte er die
Bedeutung des Festes. Das Leben Mariens sei ein stets auf Gott ausgerichtetes
Wollen gewesen. Je mehr die Menschen den Himmel anschauten, desto
mehr könnten sie das Leben nach Gottes Willen gestalten. Darin
solle die Mutter Gottes Vorbild sein. Dies sei eine Art Generalschlüssel,
um die Situationen des Lebens in Hoffnung und Liebe zu meistern.
Maria habe sich dem Schutz Gottes anvertraut, sie habe erkannt wie
Gott an ihr gehandelt hat. Ihr ganzes Leben sei von der Berufung
durch Gott bestimmt. Ihr Vorbild zeige: Es geht darum, den
Willen des Vaters zu erfüllen. Seine Predigt schloss
der Erzbischof mit einem Gebet: Gib, dass wir auf die Zeichen
der Hoffnung und des Trostes schauen und auf dem Weg bleiben, der
zur Herrlichkeit führt.
Der
Oberweseler Pfarrer Bernhard Jakobs dankte dem apostolischen Nuntius
für sein Kommen: Danke, dass Sie gekommen sind um diesen
Höhepunkt im Jubiläumsjahr mit uns zu feiern. Sein
Dank galt auch allen, die mit der Vorbereitung und Durchführung
des Festtages beschäftigt war. Am Ende des Gottesdienstes bat
er den Nuntius um den Segen, damit wir mit Mut den Glauben
leben.
Musikalisch
umrahmt worden war das Pontifikalamt vom Chor der Pfarrei Liebfrauen
und St. Martin, dem Bläserensemble Splendid Brass sowie Wolfgang
Portugall an der Orgel. Sie führten unter der Leitung von Franz
Leinhäuser die Oberweseler Liebfrauenmesse auf,
die der frühere Trierer Domkapellmeister Professor Klaus Fischbach
anlässlich der 650. Wiederkehr des Weihetages des Hochchores
der Liebfrauenkirche komponiert hatte.
Den
ganzen Tag über hatte es verschiedene Angebote rund um die
Liebfrauenkirche gegeben, etwa ein Sonderpostamt, ein Orgelkonzert
und Kirchenführungen. Alfred Weinert vom Vorbereitungsteam
lobte besonders die Führungen von Lehrern und Schülern
der Unesco-Projekt-Schule Oberwesel (Heuss-Adenauer-Schulen) unter
dem Motto Steingewordener Glaube. (Judith Rupp/Bischöfliche
Pressestelle Koblenz)
Weitere
Informationen und Termine finden Sie in unserem Jahresprogramm
(PDF-Datei.)
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