LiebfrauenAn dieser Stelle entsteht unsere Homepage. Katholische Pfarrei Liebfrauen und St. Martin / Martinsberg 1 / 55430 Oberwesel / Tel. 06744/94077 (Pfarramt) / Fax 94078St. Martin
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Luminale in der Liebfrauenkirche / Foto: Franziskus Weinert
Bildungswerk Oberwesel / Programm 2009/2010
Öffnungszeiten der Liebfrauenkirche: Montag - Sonntag: 10-12 Uhr und 14-17 Uhr, ab 26. Oktober 09 täglich von 14-16 Uhr.


Rückblick Festjahr von Ostern 2008 bis Ostern 2009:

Besonderes Jubiläum mit hohem Besuch

Apostolischer Nuntius feierte Gottesdienst in Oberweseler Liebfrauenkirche

Der apostolische Nuntius feiert mit Priestern des Dekanates St. Goar den Festgottesdienst.Oberwesel – „Zu einem besonderen Jubiläum und einem Fest für die Pfarrei“ begrüßte der Trierer Weihbischof Dr. Stephan Ackermann die Gläubigen in der voll besetzen Liebfrauenkirche in Oberwesel. Anlass für den Festtag und das Pontifikalamt am 15. August waren die 700-Jahr-Feier der Grundsteinlegung der Liebfrauenkirche sowie die 750-Jahr-Feier des Liebfrauenstifts Oberwesel.

Ackermann hieß im Namen des Bistums den apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, willkommen, der den feierlichen Gottesdienst zusammen mit dem Weihbischof und Priestern aus dem Dekanat St. Goar feierte. Als Apostolischer Nuntius ist Erzbischof Périsset seit Oktober 2007 der ständige Vertreter des Papstes in Deutschland.

In der vollbesetzten Kirche fehlen auch historisch gewandete Oberweseler nicht.Erzbischof Dr. Périsset dankte für den herzlichen Empfang und die Einladung, für ihn ist es der erste Besuch in Oberwesel und im Bistum Trier. „Dieses Jubiläum lässt uns bewusst werden, wieviele Menschen hier schon vor uns gebetet haben“, bezog sich der Nuntius auf das Alter der Kirche. In seiner Predigt ging er auf das Hochfest Maria Himmelfahrt ein, das die Kirche am 15. August feiert. „Maria wurde ganz und ungeteilt, mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen“, erläuterte er die Bedeutung des Festes. Das Leben Mariens sei ein stets auf Gott ausgerichtetes Wollen gewesen. Je mehr die Menschen den Himmel anschauten, desto mehr könnten sie das Leben nach Gottes Willen gestalten. Darin solle die Mutter Gottes Vorbild sein. Dies sei eine Art Generalschlüssel, um die Situationen des Lebens in Hoffnung und Liebe zu meistern. Maria habe sich dem Schutz Gottes anvertraut, sie habe erkannt wie Gott an ihr gehandelt hat. Ihr ganzes Leben sei von der Berufung durch Gott bestimmt. Ihr Vorbild zeige: „Es geht darum, den Willen des Vaters zu erfüllen.“ Seine Predigt schloss der Erzbischof mit einem Gebet: „Gib, dass wir auf die Zeichen der Hoffnung und des Trostes schauen und auf dem Weg bleiben, der zur Herrlichkeit führt.“

Der Oberweseler Pfarrer Bernhard Jakobs dankte dem apostolischen Nuntius für sein Kommen: „Danke, dass Sie gekommen sind um diesen Höhepunkt im Jubiläumsjahr mit uns zu feiern.“ Sein Dank galt auch allen, die mit der Vorbereitung und Durchführung des Festtages beschäftigt war. Am Ende des Gottesdienstes bat er den Nuntius um den Segen, „damit wir mit Mut den Glauben leben.“

Musikalisch umrahmt worden war das Pontifikalamt vom Chor der Pfarrei Liebfrauen und St. Martin, dem Bläserensemble Splendid Brass sowie Wolfgang Portugall an der Orgel. Sie führten unter der Leitung von Franz Leinhäuser die „Oberweseler Liebfrauenmesse“ auf, die der frühere Trierer Domkapellmeister Professor Klaus Fischbach anlässlich der 650. Wiederkehr des Weihetages des Hochchores der Liebfrauenkirche komponiert hatte.

Den ganzen Tag über hatte es verschiedene Angebote rund um die Liebfrauenkirche gegeben, etwa ein Sonderpostamt, ein Orgelkonzert und Kirchenführungen. Alfred Weinert vom Vorbereitungsteam lobte besonders die Führungen von Lehrern und Schülern der Unesco-Projekt-Schule Oberwesel (Heuss-Adenauer-Schulen) unter dem Motto „Steingewordener Glaube“. (Judith Rupp/Bischöfliche Pressestelle Koblenz)

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